Im Workbook wird eine Analogie gebraucht, um zu beschreiben, um was es geht. Drei Blinde betasten einen Elefanten. Einer den Rüssel, einer einen Fuß und einer den Körper. Obwohl alle das gleiche Tier betastet haben, wird ihre Beschreibung und Definition eines Elefanten ganz anders lauten. Genauso ist es in der Psychologie und in der Forschung, jedenfalls, wenn kein Augenmerk auf die unterschiedlichen Möglichkeiten von Beweisen gelegt wird!
Eine wichtige Frage in der Psychologie ist, welche Daten denn für einen Beweis genutzt werden dürfen. Verschiedene Richtungen haben unterschiedliche Methoden und erheben damit ganz unterschiedliche Daten. Daher sollte jeder Student darüber im Klaren sein, was denn als Daten anerkannt ist und was nicht.
Im weiteren Verlauf der Woche 7 im Workbook werden verschiedene Aktivitäten angeführt.
Die Antworten zu den Fragen sind eher zweitrangig, primär geht es um die Möglichkeiten, an Beweise zu kommen und die verschiedenen Methoden und ihre Daten zu verdeutlichen.
Mehr als die Antworten zu den Fragen zu wissen, also der Fähigkeit des kognitiven Lernens, geht es bei diesen Aktivitäten um das eigene Lernen! Man muss das Wissen bei sich selbst anwenden und dazu sein eigenes Verhalten erstmal reflektieren! Das bedeutet, dass kognitives Wissen auf der einen Seite besteht, dann das eigene Verhalten in der Vergangenheit kompromisslos und ohne Beschönigung betrachtet wird. Dann kann das kognitive Wissen, wie es richtig funktioniert, dazu genommen werden, die „Fehler“ der Vergangenheit zu erkennen!
Das ist Lernen lernen, wenn man es bisher uneffektiv gemacht hat. Das Wissen aus den ganzen Lernbüchern, die es mittlerweile gibt, ist absolut zu nichts zu gebrauchen, wenn nicht das eigene Verhalten reflektiert wird! Aber das war jetzt mehr zum Schluss, als tatsächlich in den Materialien meines Psychologiestudiums steht.