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Die Lesetechnik ist auf die Gedächtnisleistung abgestimmt

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Das Gedächtnis arbeitet mit drei Speichern

Ich möchte gleich zu Beginn nochmal darauf hinweisen, dass ich hier die mir vorhandenen Informationen der Lesetechnik verarbeite. Ich möchte erst eher neutral über die Inhalte schreiben, womit sich jeder selbst ein Urteil bilden kann. Natürlich lasse ich mir es nicht nehmen, am Ende der Reihe meine eigene Ansicht zur Lesetechnik zu verbreiten! 🙂 Dennoch möchte ich vorwegnehmen, dass mir der Zusammenhang der Lesetechniken mit dem Gedächtnis, über den ich hier schreibe, nicht ganz so einsichtig ist, vorsichtig gesagt!Wie auch immer, jetzt erstmal zum Inhalt! (Um etwaige Missverständnisse vorzubeugen: Ich schreibe selbst) .-)

In dem Buch von Wolfgang Schmitz steht, dass das Gedächtnis „wie zufällig“ zu der Arbeitsweise des Gedächtnisses passt! Als Grundlage dienen drei „Speicher“:

  • Wahrnehmungsspeicher
  • Kurzzeitgedächtnis
  • Langzeitgedächtnis

Also schauen wir und die drei Speicher doch mal genauer an.

Der Wahrnehmungsspeicher sammelt Informationen aus der Umwelt

Mit Umwelt meine ich schlichtweg, was um eine Person herum ist. Nun ist der Wahrnehmungsspeicher also das Sammelbecken für jeglichen Reiz, der an die Sinne gelangt. Dass dieser nicht von langer Dauer sein kann, ist klar. Erst die Aufmerksamkeit sondiert die wichtigen Informationen heraus, die wir dann auch behalten. So kommen wir zum Kurzzeitgedächtnis.

Das Kurzzeitgedächtnis bündelt Informationen zu einer Sinneinheit

Der Absatz über das Kurzzeitgedächtnis beinhaltet eine Information, die ich doch mehrmals anders gehört oder gelesen habe. Die Anzahl der Elemente, die in dieses Gedächtnis passen, ist nämlich nicht 5, sondern 7 plus minus 2 Inhalte! 5 Inhalte schreibt man Affen zu, den Orang-Utans!

Ansonsten hat alles seine Richtigkeit. Das Kurzzeitgedächtnis wählt aus den ankommenden Inhalten aus dem Wahrnehmungsspeicher, wenn es ihn denn gibt, was besonders von Interesse ist. Auch richtig ist, dass die Menge der Inhalte vergrößert und trainiert werden kann. Gerade durch die Vorgehensweise, Sinngruppen zu bilden, verdeutlicht diesen Vorgang. Soweit alles ok, aus meiner Sicht. 🙂

Im Langzeitgedächtnis finden sich die Inhalte wieder

Letztlich sollen die Inhalte in das Langzeitgedächtnis. Unsere bisherigen Erfahrungen bestimmen, für welche Themen wir uns interessieren. Was auch interessant ist: Das Langzeitgedächtnis wird nie voll! Da passt jede Menge rein, also nur keine Scheu haben! 🙂

Wichtig für die Lesetechnik sind Wiederholungen. Kurze, aber häufige Wiederholungen bringen die Inhalte aus dem Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis. Da Information keine bestimmte Stelle im Kopf hat, sondern von mehreren Elementen getragen wird, ist vernetztes Denken ein probates Mittel, um die Inhalte zu behalten. Also Verbindungen zwischen den Inhalten herstellen!

Was bleibt nun noch zu sagen? Ach ja, ich möchte noch anmerken, dass die Vorstellung von „Speichern“ und „Schubladen“ im Kopf nicht zu vertreten sind, also erst gar nicht daran gewöhnen…! .-)

Alle Artikel der Reihe Lesetechnik:

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  1. […] spielen könnte, warum sollte man sich für die Blockflöte entscheiden? 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 […]

  2. […] verschaffen einen Überblick 11 – Lesetechnik verbessern ist eine mehrstufige Entwicklung 12 – Die Lesetechnik ist auf die Gedächtnisleistung abgestimmt 13 – Schwierige Texte mit der richtigen Lesetechnik bewältigen 14 – Die Lesetechnik […]

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