Wer träumt nicht davon sein Hobby in sein Beruf zu verwandeln? Jeden Tag mit breiten Grinsen auf Arbeit erscheinen, weil es einfach Spaß macht. Sich am Ende des Tages ärgern, weil schon wieder Feierabend ist und Überstunden darf man nicht machen, da schon über 50 Stunden auf dem Konto sind. Doch wie erreicht man das alles? Mit harter Arbeit, viel Disziplin und einen starken Willen.
Wenn Sport zum Leben gehört und dieses größtenteils ausfüllt sollte man sich überlegen, ob ein Sportstudium nicht am sinnvollsten wäre.
Doch welche Vorraussetzungen muss man mitbringen, um ein Sportstudium zu beginnen? Diese sind von Uni zu Uni unterschiedlich. Bei einigen ist nur eine theoretische Prüfung abzulegen, aber um Sportlehrer zu werden muss man eine Sportaufnahmeprüfung überstehen. Dazu gehören Disziplinen wie Laufen, Schwimmen, Fußball, Basketball oder auch Hochsprung. Was überall gleich ist: Erst absolviert man das Studium, dann folgt der Master.
Es gibt zwei Arten vom Sportstudium. Einerseits das BWL geprägte Sportstudium und andererseits das sportlich geprägte Sportstudium. Bei ersteres geht es in erster Linie nicht darum Sport auszuführen, sondern Zusammenhänge zu erkennen. Als Beispiel wäre das ein Sportmanagement.
Beim sportlich geprägten Studium wird Sport groß geschrieben. In jeglicher Form. Hier ist auch die Aufnahmeprüfung von Nöten.
Diese Studiengänge werden im ganzen Land angeboten. Um nur einige Orte zu nennen wären da die International Business School Lippstadt, ISW in Freiburg oder auch die Uni in Tübingen, wo Sportmanagement studiert werden kann. Sportpädagogik wird an der Uni in Würzburg angeboten. Und Sportwissenschaft erlernt man in der Uni Hannover.
Studieninhalte in der folgenen Aufzählung dienen als Orientierungshilfe, denn von Hochschule zu Hochschule können diese variieren:
- Trainingswissenschaft
- Sportpsychologie
- Sportpädagogik
- Sportmanagement
- Bewegungslehre
- Motopädagogik und viele mehr
Doch was nach dem Studium? Welche Berufe kann man ausführen? Wie wäre es zum Beispiel im Nachwuchsmanagement beim Olympiastützpunkt im organisatorischen Bereich? Eine weitere Alternative bietet auch der Sporttherapeut in Fitness- und Gesundheitszentren. Aber diese Berufe machen sich natürlich rar auf dem Arbeitsmarkt. Denn von allen Absolventen finden nicht alle einen gleichwertigen Beruf. Viele müssen etwas vom Studium abweichen und sich langsam zum Ziel hinkämpfen.
Hier noch ein Video von einem Sportstudenten:
Bild:Gerd Altmann / pixelio.de